...noch nie zuvor haben wir soviel gutes feedback bekommen, wie für unsere Idee eine Weltreise zu machen. Egal ob Freunde, Familie oder die Apothekerin-jeder sagt in etwa das Gleiche "Mach das!" :)
Also machen wir es einfach!
Und für alle, die miterleben wollen wie es uns in den nächsten 8 Monaten so ergeht, der kann es hier mitverfolgen.
Wir werden euch an unserem Abenteuer teilhaben lassen und viele schöne Fotos machen
(damit ihr auch was zum Gucken und neidisch sein habt ;))
Viel Spaß beim Mitlesen und Kommentieren!

.

.
unsere Route in Bildern

Dienstag, 27. März 2012

if you're going, to san francisco ...


 ... sind also gut in San Francisco gelandet. Mal wieder hat uns Regen erwartet, das kannten wir ja schon. Was wir leider nicht kannten, waren 9 Grad - NEUN!!!
Haben zum Glueck recht schnell ein Shuttle gefunden und sind auch schnell zu unserem Hostel gekommen. Sind jetzt hier mitten in Downtown San Francisco. Das Hostel ist zum Glück sehr ruhig, super sauber und echt sehr cool. Was uns sehr "daheim" vorkommt ist die Tatsache, dass das komplette Hostel von IKEA eingerichtet wurde. Wir schlafen sogar im selben Bett wie daheim. In der Küche fühlt man sich ein bisschen so, wie in einem Katalog und es ist irgendwie alles neu und einfach gemütlich. 

Nachdem wir die erste Nacht bissal unruhig geschlafen haben, haben wir am ersten Tag nur die Umgebung erkundet. Waren erstmal einkaufen, sind Strassenbahn gefahren, waren auf einem Farmersmarket - der, wie sich später rausgestellt hat, einer der Tollsten in ganz San Francisco ist.

Ausserdem sind wir gleich mal CableCar gefahren. Ganz coole Sache.


Und weil wir nicht wirklich viel zu tun hatten sind wir einfach mal in der Strassen-Bahn sitzen geblieben und waren dann am Pier 39 und haben gleich noch die Seelöwen angeschaut.

Ach ja, das Wetter war erstaunlicherweise sehr gut. Nur ist es wirklich verdammt kalt. Der Wind pfeift ganz schön und wir hätten uns manchmal gewünscht, unsere Handschuhe noch nicht heimgeschickt zu haben.
...ging nie durch San Francisco-in zerrissnen Jeans...


Am nächsten Tag haben wir dann gleich das erste Highlight erlebt. Radeltour durch San Francisco. Kostet normalerweise 60 Dollar, aber unser Hostel hat das ganze für 18 Dollar angeboten. Also sind wir gleich mal mitgefahren.
Um 9:30 Uhr gings am Hostel los. Jeder hat ein Top Fahrrad bekommen und wir sind Richtung Pier 1. Erster Stop: Ferrybuilding. Dann gings weiter zum Pier 39 und zum "Palace of Fine Arts"
Die erste grosse Pause gabs dann an der Golden Gate Bridge. Und diesmal waren wir so garnicht enttäuscht. Das Ding ist wirklich verdammt fett und lang - um genau zu sein, 1,3 Meilen.

 Die durften wir dann auch in der kompletten Länge radeln. War sehr toll aber auch ganz schön windig.
Danach gings nur noch bergab nach Sausolito und mit der Fähre wieder zurück zum Ferry Building.
Waren fast 5 Stunden und 9 Meilen unterwegs und danach ganz schön im Eimer.

Am Abend waren wir dann noch beim Friseur. Das Beste an dem Laden - es gab Freibier ;) Die Haarschnitte die sie uns verpasst haben, waren aber auch nicht schlecht.

Bisher gefällt uns San Francisco sehr gut. Die Stadt ist auf den ersten Blick verdammt gross aber auf den zweiten Blick irgendwie recht süss und europäisch. Nur laufen kann man hier nicht viel. Die Wege sind verdammt weit, die Strassen ewig lang und die Hügel noch steiler, als man es aus dem Fernsehen kennt.


Downtown gefällt uns eigentlich auch ganz gut. Was hier echt richtig übel ist-Es gibt verdammt viele Obdachlose. Die machen jetzt keinen gefährlichen Eindruck und sind meistens sogar sehr höflich, aber es fällt einfach auf. An einem Tag haben wir, ohne drauf zu achten, mehr obdachlose Menschen gesehen, als in München in einem Monat. Das ist schon krass.
Trotzdem werden wir hier wohl noch ein paar Tage bleiben. In vier oder fünf Tagen wollen wir dann mit dem Auto nach LA aufbrechen.

Samstag, 24. März 2012

Zwei fast perfekte Tage

Sind vor zwei Tagen Mittags wieder nach Waikiki gefahren/geflogen. Diesmal alles etwas entspannter. Hatten hier jetzt für drei Tage ein eigenes Zimmer mit eigenem Bad direkt am Waikiki Beach.
Gestern waren wir dann gleich mal tauchen. Waren anfangs sehr skeptisch, weil wir mit allen "Anfängern" in eine Gruppe gesteckt wurden und eine Stunde auf dem Boot im Hafen sitzen mussten, bis es endlich los ging, aber als es dann losging, wars richtig cool.
Weil wir schon "Erfahrener" waren alle die anderen, haben wir unseren eigenen Divemaster bekommen und sind als erstes ins Wasser. Haben beim ersten Tauchgang drei richtig grosse Schildkröten gesehen. Wir dachten ja, dass die immer so schön klein sind wie auf Samoa, aber die waren richtig fett. Ausserdem haben wir einen Octopus gesehen. Super cool. Hat sogar ein paar mal die Farbe gewechselt.
Leider war das Wasser nicht wirklich warm und nach 30 Minuten wurde mit (Matthias) so dermassen kalt, dass ich nur noch 10 Minuten Luft hatte. Aber egal. Super wars.

Nach der Mittagspause gings zum zweiten Tauchgang. Diesmal ohne Schildkröten, aber mit einem sehr geilen Riff und coolen Fischschwärmen. Und wir haben zwei grosse Pfeilfische gesehen. Auch die waren grosser, als die, die wir bisher gesehen hatten.
Auch bei dem Tauchgang, wars nach 35 Minuten ganz schön zapfig, sodass auch hier nach insgesamt 40 Minuten Schluss war.

Alles zusammen ein sehr cooler Tauchtag mit einer sehr coolen Tauchschule. Also falls jemand mal auf Ohau tauchen will, wir können die Kaimana Tauchschule empfehlen :)


Heute haben wir uns dann spontan ein Auto gemietet, weil der Bus, der rund um die Insel fährt doch nicht so super chillig und cool ist, wie wir uns das vorgestellt hatten bzw. wie der Reiseführer sagt.
Mit dem Auto gings um 7 Uhr Morgens zur Hanauma Bay. Das ist ein geschütztes Riff, aber uns war es um die Uhrzeit noch etwas zu kalt um zu schnorcheln. Deswegen haben wir nur Fotos gemacht.
Dann gings an der Küste entland Richtung Norden. Unglaublich tolle Strände, tolle Landschaften und einfach so, wie man sich Hawaii immer vorstellt.



Nach ca. 1 Stunde mussten wir dann an einem  "Shrimp Truck" anhalten. Kann man sich so vorstellen, wie bei uns Dönerbuden, nur dass es eben Shrimps gibt :) Hätten uns dann fast eine Knoblauchvergiftung geholt, aber das Zeug war der Hammer!!
Nach nochmal 30 Minuten Fahrt waren wir dann endlich am North Shore. Dort wurde praktisch das Surfen erfunden und die Wellen waren mal RICHTIG geil. Wir haben das ganze natürlich aus sicherem Abstand vom Strand beobachtet, aber die Surfer waren echt super gut.


Wobei "sicherer Abstand" leider auch nicht ganz stimmt. Eine Welle hatten nämlich so eine Power, dass sie über den ganzen Strand geschwabbt ist und unsere Handtúcher samt Julias Rucksack versenkt hat ... damit war das Strandvergnügen erstmal beendet.

Als letztes mussten wir noch nach Halaiwa fahren um das berühmte "Shave Ice" zu essen! Das Eis wir aus einem Eisblock abgeschabt und dann einfach mit Sirup übergossen. Genau ... schmeckt so, wie es aussieht. Also es standen verdammt viele Leute davor, aber so richtig warm geworden sind wir damit nicht.
 Zurück gings durch die "Dole" Ananas Plantagen. Falls ihr das nächste mal eine Ananas kauft, könnte es sein, dass es genau DIESE HIER ist ;)


Um fünf Uhr gings zurück nach Waikiki. Die letzten zwei Tage waren einfach nur der Hammer und jetzt freuen wir uns richtig auf San Francisco.


Übrigens sind wir etwas über die Kommentarlosigkeit in unserem Blog enttäuscht!! Gibts denn nichts mehr zu kommentieren?? ;)

Donnerstag, 22. März 2012

Strand und Buckelwale

Am nächsten Tag sind wir bei wunderschönem Wetter los und bis zum Ende vom Highway gefahren. Dort war ein wunderschöner Aussichtspunkt über das Pololu Tal-früher auch bewohnt aber seit der Fluss für die Zuckerrohr-Plantagen umgeleitet wurde, auch total verlassen und unzugänglich. Die Aussicht war der Hammer! :) Dort haben wir dann unsere Papaya ausgepackt und gefrühstückt.
Auf dem Weg zurück haben wir bei der Statue von King Kamehameha gehalten-der frühere König von Hawaii, der die Inseln unter eine Herrschaft gebracht hat. Die Geschichte zu der Statue ist ganz interessant: Sie wurde 1880 in Florenz angefertigt, ist dann aber auf dem Weg nach Hawaii bei den Falkland Inseln gesunken. Deshalb wurde eine Zweite gemacht, die seit 1883 in Honolulu steht. Jahre später hat man es geschafft das Orginal aus dem Meer zu fischen und die steht jetzt da wo wir sie gesehen haben. :)
Den Rest des Tages haben wir am Strand verbracht. Erst am weissen Bilderbuch-Strand Hapuna Beach und dann am weniger überlaufenen Beach 69 (der heisst so wegen dem Telefonmasten Nr 69).
Schlafen mussten wir dann wieder im Hostel vom ersten Abend, weil es einfach keine Alternative gibt in Kona. Diesmal im 11er Dorm für total überzogene 30 Dollar und wir durften uns nicht mal unser Bett selber aussuchen...Naja, hilft nix.

Mussten am nächsten Tag eh um halb 6 aufstehen, weil wir um 7 eine „Whale Watching Tour“gebucht hatten. Die war dann richtig toll und hundertmal entspannter als in Neuseeland.
Zuerstmal war das Meer ruhig, ;-) dann waren wir nur 25 Leute und wir mussten nur eine halbe Stunde fahren um zu den Walen zu kommen. Auf dem Weg zum Lieblingsplatz der Buckelwale sollten wir alle das Wasser absuchen und brüllen wenn wir eine Fontäne, eine Flosse oder sonstwas entdecken. Haben dann tatsächlich nach 10min die erste Schwanzflosse gesehen! :)
Dann haben wir 2 Buckelwale gefunden, eine Mutter mit ihrem Kalb, nach 20min kam noch ein dritter dazu. Sind in einigem Abstand mitgefahren und haben sie über ein halbe Stunde beobachten können. :)
Sie haben uns sogar einmal gewunken! ;-)

Hatten ja die Morgentour gebucht, um „mal wieder“ Spinner-Delfine zu sehen und diesmal haben wir tatsächlich Hunderte gesehen! Die kamen in einer riesigen Gruppe in die Bucht und sind immer wieder aus dem Wasser gesprungen und haben sich um die eigene Achse gedreht-schon sehr cool!

Waren dann nochmal Schnorcheln und haben wieder Schildkröten gesehen und den Rest des Tages waren wir dann auf Zimmersuche. Alle billigen Zimmer waren ausgebucht und die Zimmer die es noch in unserem Budget gab, waren alle ein Witz! Sind dann wieder 30 Meilen gefahren und im Mahago Hotel gelandet. Zimmer mit eigenem Bad für 59 Dollar-Super! :)
Das Hotel gibt es seit 1917 und es hat sich seitdem kaum verändert und ist jetzt in der dritten Generation. Wir kamen uns ein bisschen vor wie in einer Wild West Kulisse. :)
Das Essen im dazugehörigen Restaurand war lecker und nicht teuer.
Das Frühstück war dann mal so richtig amerikanisch, wie man es sich vorstellt. Kaffee, der ständig nachgefüllt wurde, ein 2cm dicker Pancake mit Sirup und Spiegeleier mit Speck-das Ganze für 6 Dollar! :)
das typische Auto hier...
Haben dann nur noch das Auto zurückgegeben und sind in den Flieger nach Honolulu gestiegen.
Dort haben wir noch 2 ganze Tage bevor wir nach San Francisco fliegen. Wollen einmal Tauchen gehen und dann mit dem Bus um die Insel fahren und da rausspringen, wo es uns gefällt. :)

Lava, Lava, Lava :)

Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden und zum südlichsten Punkt der USA gefahren. Dort ist ein kleiner Strand, der für seinen oliv-grünen Sand bekannt ist-deshalb der Name „Green Sand Beach“.
Wurden auf dem Parkplatz von einem Typen mit Jeep angesprochen, er wollte uns für 40Dollar hinfahren...wir sind lieber gelaufen. Sind ja „nur“3 Meilen...die haben sich dann dank Gegenwind und wüstenähnlicher Landschaft doch ganz schön gezogen. Aber die Küste war sehr schön und der Strand war dann auch tatsächlich grün! :)

Als wir nach insgesamt 2h total mit Sand paniert zurück waren, sind wir erstmal in eine Bäckerei gefahren um die berühmten hawaiianischen Malasadas zu probieren-bei uns ist sowas ein ganz normaler Krapfen, aber gut waren sie trotzdem. :) Haben uns dann gleich mal 4 süsse Teile zu Mittag gegönnt.
Dann sind wir zum Punaluú Beach gefahren, angeblich der schönste schwarze Strand der Insel. Der Sand war tiefschwarz und echt schön, aber das Tollste waren die Schildkröten! Die lagen überall im Sand und haben geschlafen-einfach so. :)


Sind dann bis Hilo gefahren, der offiziellen Hauptstadt der Insel. Die Stadt ist mehr ein Provinzstädtchen, aber sehr hübsch mit den alten Häusern aus den Plantagenzeiten. Das Hostel war dann mal wieder so naja, aber der Preis war ganz okay.
Am nächsten Tag war Samstag und „Farmers Market“in Hilo. Da kommt die ganze Insel zusammen um einzukaufen und zu ratschen. Wir haben uns mitten rein in Gedränge gestürzt und festgestellt-der Markt ist fest in asiatischer Hand. :) Haben dann fürs Abendessen eingekauft, super frisches Gemüse und fürs Frühstück Papayas. Die gibt es hier echt hinterhergeschmissen-teilweise 7 Stück für 2 Dollar! Uns haben 3 gereicht... ;-)
Nach dem Markt sind wir zurück in den Volcano Nationalpark gefahren und die Strasse quer durch den Park bis zum Meer runter gefahren. Die Ringstrasse um die Vulkane ist schon länger gesperrt wegen zu hohen Schwefelwerten in der Luft. Die sogenannte Chain of Craters Road war dann aber auch ziemlich cool. Sind durch verschiedene erstarrte Lavaströme gefahren, die mit Jahreszahlen markiert waren und konnten genau sehen wo die Lava ins Meer fliesst. Leider hat der zuverlässigste aktive Vulkan der Erde sich gedacht wenn Julia und Matthias kommen mach ich mal nix. Deshalb haben wir keine flüssige rotglühende Lava gesehen, aber beeindruckend war es trotzdem. Big Island ist ja die jüngste der Hawaii-Inseln und im Meer wächst schon die nächste Vulkaninsel nach-dauert aber noch ein paar tausend Jahre bis die auftaucht. Man kann sich jedenfalls richtig gut vorstellen wie die Insel mit jeder Eruption ein Stückchen grösser wird, oder wie es so schön im Reiseführer heisst „Mutter Natur bei der Geburt von Land zusehen“... ;-)



Motiviert von so viel schwarzer Landschaft sind wir dann zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen. Zuerst ging es einmal halb um den Krater rum und dann mitten durch den Kraterboden zurück. Das war schon sehr cool! :)


Haben uns dann auch noch die „Lavatube“angeschaut-ein Tunnel im Lavagestein, durch den man komplett durchlaufen konnte und den rauchenden Krater bei Tageslicht, dann gings zurück nach Hilo.

Am Sonntag sind wir die Hamakua Coast entlang gefahren und da hat sich echt mal die Vielfalt der Insel gezeigt. Losgings mit tiefem Regenwald und Wasserfällen-den 135m hohen Akaka Falls.



Dann kam das unbewohnte Waipi‘o Valley, früher von 40.000 Menschen bewohnt, heute verlassen.

Danach hat sich die Landschaft rapide geändert. Der Wald wurde immer weniger und die Weiden immer mehr. Wir sind nämlich in Richtung Waimea gefahren-die „Hauptstadt“der Parker Ranch-das ist die grösste Ranch der USA mit 50.000 Rindern. Wir haben erstaunlich wenige gesehen. :)
Sind dann noch die Kohala Halbinsel hochgefahren, der älteste Teil der Insel, mit vielen Tempeln usw.
Das haben wir uns aber für den nächsten Tag aufgespart und sind in einem super süssem Hotel eingecheckt. Waren die einzigen Gäste und haben für 56 Dollar das komplette Cottage bekommen.

Haben dann mal kurz überlegt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir nach über 3 Monaten zum ersten Mal wieder ein eigenes Bad haben-das letzte Mal war in Bangkok! Was für ein Luxus! :)
Da wir dort nicht kochen konnten, waren wir leider leider gezwungen Essen zu gehen. Sind im berühmten Sushi Rock gelandet, ein Laden den man hier wohl einfach kennen muss. Wir wurden auch nicht enttäuscht! Das Sushi war super frisch und die Kreationen ausgefallen und fantasievoll. Ahi Poke (marinierter Gelbflossenthun) mit Papaya und Gurke in Macadamianuss ist die bekannteste Rolle dort, aber alles andere war auch super lecker! :)

Freitag, 16. März 2012

Aloha Hawaii

Nach drei Monaten haben wir nun Neuseeland hinter uns gelassen und sind nach Hawaii geflogen. Den letzten Abend in Auckland haben wir nochmal mit Franz, Anja, Robert und Lydia verbracht. Wir hoffen man sieht sich dann daheim in Bayern(nicht Deutschland) ;-) mal wieder. Sehr lustig wars mit euch. :)

Der Flug nach Hawaii war dann recht kurzweilig. Haben uns jeder drei Filme reingezogen und schon waren wir da. Am Dienstag den 13.03. sind wir losgeflogen, am Montag den 12.03. angekommen. Auch nicht schlecht. ;-) Die US Grenze haben wir dann ziemlich chillig und ohne Stress überquert. Zu unserem grossen Erstaunen waren sowohl die Grenzbeamten, als auch die Zollbeamten supernett-ist dann wohl doch Hawaii...
Die Fahrt nach Waikiki war dann auch ok und ein Hostel hatten wir ja schon. Das war dann zwar nicht ganz so toll, aber sauber und wir hatten zwei sehr nette Zimmernachbarn.
Am nächsten Tag haben wir uns nicht lumpen lassen und sind gleich mal zum Waikiki Beach gegangen.
Ja – leider muss man sagen, dass das ein Stadtstrand ist, der auf gut 3/4 von Hotels zugebaut ist und nur von weitem schön aussieht. Aus der Nähe war es dann einfach nur total überlaufen, vor allem weil gerade ein grosser Teil neu mit Sand aufgeschüttet wird.

Der Weg dahin ist eine der fettesten Einkaufsstrassen, die wir je gesehen haben. Da kannst du ALLES kaufen. Vom Armani Anzug über Schmuck bis zu Hawaii-Hemden. Unglaublich. Ist irgendwie so eine Mischung aus Malle und Las Vegas. Aber gut. Immerhin mal gesehen :)
Haben uns dann recht spontan entschieden, am nächsten Tag nach Big Island (Hawaii) zu fliegen und dort ein Auto zu mieten. Nach einigem Stress – Flugticket nicht bekommen, Laptop leer, Adapter nicht gepasst, Mietauto nicht gefunden – hat dann doch irgendwie alles geklappt.
Am nächsten Tag gings also schon wieder zum Flughafen, schon wieder durch die Gepäckkontrolle und schon wieder ins Flugzeug. Nach 40 Min Flug waren wir aber auch schon da. Mietauto haben wir ganz leicht bekommen. Haben sogar – da hier im Moment recht viel los ist – für die billigste Kategorie bezahlt und einen Besseren bekommen. Schön ist er nicht, eigentlich ist es sogar das "Hässlichste Auto der Welt", aber er fährt sich ganz gut. Wir gewöhnen uns auch langsam wieder an die richtige, also rechte Strassenseite! ;-)
 Den ersten Tag waren wir dann in Kona. Dort waren wir bei „Bubba Gump Shrimp“ Mittag essen. Hammer Laden. Das Thema „Forest Gump“wurde dort mal richtig konsequent umgesetzt-überall Filmzitate und Requisiten an den Wänden und natürlich gab es Shrimps in allen denkbaren Variationen! :) Haben uns einen grossen Berg frittierter Köstlichkeiten bestellt und sind danach ins Hostel gefahren.

 Die Hostels hier auf Hawaii sind leider alle so naja. Nicht wirklich schön aber leider wirklich teuer. Aber egal. Immerhin sind die Betten weich und es ist ruhig.
Heute sind wir dann früh aufgestanden und ans Meer runter gefahren und haben dort ein Kajak geliehen. Mit dem sind wir quer über die Kealakekua Bucht gepaddelt um am „Captain Cook Monument“ zu schnorcheln. In der Bucht sieht man angeblich oft Delfine-wir haben sie (mal wieder) nicht gesehen. Das Schnorcheln war aber richtig toll. Das Wasser war super klar und die Korallen echt gross. Julia hat sogar eine richtig fette Moräne entdeckt-die Grösste, die wir bisher gesehen haben! Die war richtig gruselig. :)
Leider wars da auch nur die erste Stunde schön, weil dann die Ausflugsboote kamen und dann gings zu wie im Schwimmbad zum Ferienstart. Ausserdem war das Wasser nach einer Stunde ganz schön kalt. Haben dann noch mal Pause gemacht, waren noch mal Schnorcheln und sind dann wieder zurück gepaddelt. Nach dem Essen gings weiter. Durch Lavafelder und grüne Berge.


Unterwegs haben wir die „St Benedict Church“besichtigt-eine kleine süsse Kirche, die in ganz Hawaii berühmt ist wegen den wunderschönen Wandmalereien.


Und wir waren bei einem kleinen Obstladen und haben selber Macadamias geknackt und eine neue Frucht kennengelernt-die GuanaBana. Hat super lecker und interessant geschmeckt, irgendwie wie ein Joghurt Shake mit Limone und Kokos.


Rausgekommen sind wir am Ende des Tages im „Volcano National Park“. Sind hier in einem Hostel mitten im Wald.
Gerade eben waren wir im Dunkeln beim Vulkankrater und haben die Lava angeschaut... Lava haben wir zwar nicht direkt gesehen, aber einen fetten Krater, aus dem es orange geleuchtet und gedampft hat. Schon sehr cool und der Sternenhimmel hier ist wunderschön!