Nachdem wir zwei Tage nur am Strand waren war das
Ohrenproblem auch schon wieder geregelt.
Die Zeit haben wir uns zusätzlich mit den Maya Ruinen in
Tulum vertrieben. Die Ruinen sind im Allgemeinen nicht so geil, weil sie
einfach verdammt klein sind und alles sieht aus wie der Englische Garten.
Allerdings ist die Tatsache, dass die Dinger direkt am Karibischen Meer stehen,
nicht ganz von der Hand zu weisen. :)
| Drachen gibts hier auch |
Das ganze macht die Ruinen dann schon
ziemlich Einzigartig. Ausserdem konnte man direkt an den Ruinen Baden und da
haben wir den „sexyiest Guy alive“ gesehen! :)
| Auf jeden Fall ein "Top 10 Foto" dieser Reise :) |
Am Samstag ist Julia dann noch einmal ohne mich tauchen
gewesen. Ich wollte nichts riskieren und
habe noch einen Tag mehr gewartet.
Julia: Diesmal war ich nicht mit Hairo tauchen-der hat nämlich komischerweise eine Ohrentzündung, obwohl er noch vor 2 Tagen behauptet hat er kriegt das "nie"! :) Naja, aber die Vertretung Gosha, eine Polin war auch sehr nett und professionell. Mit dabei war noch Julia, die wir schon vom ersten Tag kannten. Wir sind diesmal ziemlich weit gefahren und als wir nach einer halben Stunde bei der geplanten Cenote ankamen, war sie gesperrt. Gosha hat uns dann erzählt dass dort vor 3 Wochen ein Pärchen mit ihrem Guide gestorben ist und noch Untersuchungen laufen wegen der Todesursache...Macht einem dann doch wieder bewusst wie gefährlich diese Sache doch irgendwie ist, wenn man sich nicht an die Grundregeln hält.
Die Ersatzcenote war dann nicht sooo toll, weil total überlaufen und die Halocline (die Schicht wo sich Süss- und Salzwasser treffen) dauernd in Bewegung war-die Sicht war also die meiste Zeit ziemlich "ölig". :)
Danach sind wir zu einer etwas offeneren Cenote gefahren, weil die andere Julia sich nicht so wohl gefühlt hat. Die hiess "Casa Cenote" und war voller Algen und am Rand mit Mangroven bewachsen. Das war schon ziemlich cool! :) Man konnte unter den Wurzeln der Bäume durchtauchen und die Algen haben dem ganzen irgendwie einen total merkwürdigen Touch verliehen. Ausserdem gab es blaue Krabben, die angriffslustig die Scheren gehoben haben wenn wir vorbeigeschwommen sind. Sah ein bisschen aus wie bei "findet Nemo". :)
Insgesamt wieder 2 sehr spannende Tauchplätze, auch wenn ich es schade finde, dass Matthias nicht mitkommen konnte.
Julia: Diesmal war ich nicht mit Hairo tauchen-der hat nämlich komischerweise eine Ohrentzündung, obwohl er noch vor 2 Tagen behauptet hat er kriegt das "nie"! :) Naja, aber die Vertretung Gosha, eine Polin war auch sehr nett und professionell. Mit dabei war noch Julia, die wir schon vom ersten Tag kannten. Wir sind diesmal ziemlich weit gefahren und als wir nach einer halben Stunde bei der geplanten Cenote ankamen, war sie gesperrt. Gosha hat uns dann erzählt dass dort vor 3 Wochen ein Pärchen mit ihrem Guide gestorben ist und noch Untersuchungen laufen wegen der Todesursache...Macht einem dann doch wieder bewusst wie gefährlich diese Sache doch irgendwie ist, wenn man sich nicht an die Grundregeln hält.
Die Ersatzcenote war dann nicht sooo toll, weil total überlaufen und die Halocline (die Schicht wo sich Süss- und Salzwasser treffen) dauernd in Bewegung war-die Sicht war also die meiste Zeit ziemlich "ölig". :)
Danach sind wir zu einer etwas offeneren Cenote gefahren, weil die andere Julia sich nicht so wohl gefühlt hat. Die hiess "Casa Cenote" und war voller Algen und am Rand mit Mangroven bewachsen. Das war schon ziemlich cool! :) Man konnte unter den Wurzeln der Bäume durchtauchen und die Algen haben dem ganzen irgendwie einen total merkwürdigen Touch verliehen. Ausserdem gab es blaue Krabben, die angriffslustig die Scheren gehoben haben wenn wir vorbeigeschwommen sind. Sah ein bisschen aus wie bei "findet Nemo". :)
Insgesamt wieder 2 sehr spannende Tauchplätze, auch wenn ich es schade finde, dass Matthias nicht mitkommen konnte.
Einen Tag später gings dann noch mal zusammen in die Höhlen.
Erste Station war Cenotes
Calavera bzw. Tempel of Doom. Klingt ziemlich gruselig, oder?
Die Cenote an sich war echt nicht mehr als ein 5m breites Loch
im Boden. Nicht so schön wie die Cenoten davor.
Aber wir waren die einzigen
Besucher. Unterwasser wars dann aber der Oberhammer. Das besondere an dieser
Cenote ist, dass Süss UND Salzwassser zusammentreffen. Salzwasser ist schwerer
als Süsswasser, deswegen kommt man erst nach ca. 8m in die Salzschicht. Man sieht
den Übergang richtig. Es ist, als ob man von Wasser in eine Ölschicht taucht
und dann wieder in Wasser. Total komisch. Wenn man dann im Salzwasser ist,
spiegelt es sich wie an der Wasseroberfläche, aber wenn man hochtaucht, kommt
eben keine Luft, sondern Süsswasser!!
Zudem ist das Salzwasser ca. 5 Grad WÄRMER als das Süsswasser. Man
taucht also ab, sieht eine Schicht, taucht durch die Schicht und plötzlich ist
es wärmer und man schmeckt Salz.
Unglaubliches Erlebnis und verdammt schwer zu beschreiben.
Die zweite Besonderheit dieser Höhle ist, dass das
Salzwasser den Kalkstein anfrisst. Die Steine sehen wirklich aus wie
abgeknabbert. Ausserdem haben wir Unterwasser viele Fossilien in den Steinen
gesehen.
![]() |
| Oben Süsswasser, unten Salzwasser |
Nach diesem wahnsinns Erlebnis sind wir noch mal zur Gran Cenote gefahren. In der sind wir zwar schon mal getaucht, aber diesmal hat es aus Eimern geregnet, sodass die Cenote nicht ganz so Lichtdurchflutet war und der Weg durch die Höhle wurde auch etwas verändert. Also auch wieder toll mit den weissen Steinen.
Ansonsten hat nun in Mexico wirklich die Regensaison
angefangen. Auf unserer ganzen Reise hat uns ja dieser Zustand nie wirklich
gestört, weil wir auf Koh Tao und Samoa Glück hatten, aber hier hat es uns
leider total erwischt. Es regnet wirklich viel. Es ist zwar immer noch warm und
der Regen ist auch richtig warm, aber am Strand liegen kann man leider derzeit
garnicht.
Deswegen werden wir dieses Paradies schweren Herzens
verlassen. Wollten zwar noch ins Naturschutzgebiet, aber bei dem Regen ist das
wirklich nicht toll.
On the way to Cozumel (mehr oder weniger) ;-)
Aus dem Verlassen ist erstmal nichts geworden. Das Wetter
war am geplanten Abreisetag noch mal gut und wir sind immer noch am Strand :)
Gut, bei dem Strand kann man das wohl auch verstehen ...
MORGEN ist es aber wirklich soweit. Auf nach Cozumel.
Nach zwei Wochen haben wir es also tatsächlich geschafft
hier wegzukommmen. Schweren Herzens.
Die Fahrt nach Cozumel war eigentlich ganz
entspannt. Mit dem Bus nach Playa del Carmen und dann mit der Fähre nach San
Miguel.
| Unsere Hostelkatze Dominga |
Hier ist es leider insgesamt nicht so schön und entspannt
wie in Tulum. Alles ist sehr auf die Touris der Kreuzfahrtschiffe ausgelegt (Im
Sommer sind hier täglich bis zu 20!! Stück)
Aber wir haben ein ganz süsses Zimmer gefunden und waren am
Tag danach auch gleich das erste mal tauchen.
Cozumel ist vielleicht nicht die schönste Insel Mexicos,
aber die Unterwasserwelt ist der Wahnsinn. Wir waren nur 3 Leute auf dem Boot
und deswegen war alles sehr entspannt.
Die Besonderheit auf Cozumel. Alle Tauchgänge sind mit
Strömung. Man springt einfach ins Wasser, geht auf 16 -18m runter und gleitet
übers Riff. Anfangs wars echt komisch, weil es ist, als sitzt man im Zug und fährt am Riff vorbei, aber nach einiger Zeit ist es echt toll.
Die Fische hier sind alle eine Nummer Grösser als wo anders.
Die Papageienfische sind ca. 80cm lang. Also echt riesig :) Zum Schluss haben
wir auch noch einen Ammenhai und ein paar richtig grosse Krabben gesehen.
Wirklich toll und wegen dem Tauchen hat es sich echt noch mal gelohnt, hier her
zu kommen.









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