...noch nie zuvor haben wir soviel gutes feedback bekommen, wie für unsere Idee eine Weltreise zu machen. Egal ob Freunde, Familie oder die Apothekerin-jeder sagt in etwa das Gleiche "Mach das!" :)
Also machen wir es einfach!
Und für alle, die miterleben wollen wie es uns in den nächsten 8 Monaten so ergeht, der kann es hier mitverfolgen.
Wir werden euch an unserem Abenteuer teilhaben lassen und viele schöne Fotos machen
(damit ihr auch was zum Gucken und neidisch sein habt ;))
Viel Spaß beim Mitlesen und Kommentieren!

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unsere Route in Bildern

Mittwoch, 22. Februar 2012

Segeln und bis zum Cape Reinga

Haben den ersten Tag in der Bay of Islands mehr oder weniger nix gemacht. :) Sind erst mittags vom Campingplatz losgekommen, weil wir das kostenlose Internet intensiv genutzt haben und waren dann erstmal Burger essen-genau das Richtige „leichte Mittagessen“ bei 28Grad!
 Dann haben wir einen Segeltörn auf der R.Tucker Thompson gebucht. Das ist ein hier gebautes Segelschiff, mit dem erst 15 Jahre um die Welt gereist wurde und jetzt dürfen die Touris mitfahren. ;)
Den Rest des Tages haben wir mit Shoppen (neue Flipflops nach knapp 4 Monaten...) und Lesen am Strand dann irgendwie rumgebracht. Und wir haben wie versprochen in einem bestimmten Hostel vorbeigeschaut um Grüsse auszurichten. Der Besitzer war sehr nett und hat uns gleich rumgeführt und wenn wir nicht die letzten Nächte in unserem geliebten Van verbringen „müssten“-wir wären gleich eingezogen. Alex, wir verstehen warum du hier solange hängegeblieben bist! ;)

Am nächsten Tag ging es früh los, mit der Passagierfähre rüber nach Russell und dort kam dann die R.Tucker Thompson um uns abzuholen. Sah schon sehr toll aus, von weitem. Wir wollten ja beide schon immer mal auf so einem richtigen alten Boot mitfahren.
Wir wurden dann von Steve dem Kapitän begrüsst und zwar mit lautem Gebrüll und einem Knüppel in der Hand-war schon sehr lustig! :) An Bord haben wir es uns mal gemütlich gemacht, sobald wir aus dem Hafen draussen waren wurden die Segel gesetzt und dann gab es erstmal Kaffee und super leckere Scones mit Marmelade und Sahne oben drauf. Die anderen Leute an Bord (wir waren insgesamt 20) haben sich um alles gekümmert und abwechselnd an irgendwelchen Seilen gezogen und gezerrt. Wir haben uns nicht aufdrängen wollen und lieber mit einem anderen Paar aus Augsburg/Oberpfalz geratscht. ;) Die Zeit ging dann auch echt schnell rum, wir haben vor lauter Reden nicht wirklich viel mirbekommen von den Segelkünsten und plötzlich lagen wir in einer einsamen Bucht vor Anker. Wir wurden mit dem Beiboot an den Strand gebracht, konnten Baden und in der Sonne liegen und als wir nach 40min wieder abgeholt wurden stand schon das Essen bereit. Hat alles sehr sehr lecker geschmeckt!






 Nach dem Essen haben Matthias und ich-als Jüngste an Bord war das wohl unsere Pflicht, das „Swingrope“ ausprobiert. Alle anderen haben sich nicht getraut oder waren zu sehr mit Champagner schlürfen beschäftigt... Haben uns mit einem Seil ins Wasser geschwungen, hat echt Spass gemacht.




 Leider ging es dann schon wieder zurück zum Hafen. Kapitän Steve hat dann irgendwie doch noch gemerkt, dass wir 4 die Einzigen waren, die nix gemacht haben, deshalb mussten wir dann noch die Segel einholen-haben brav an irgendwelchen Seilen gezogen und dann durften wir abtreten. :)

Danach sind wir gleich noch weitergefahren in Richtung Norden bis nach Taupo Bay, ein kleiner Ferienort an einem Surfstrand. Das Wetter war dann aber nicht mehr so toll und auch heute früh nicht, also sind wir gleich weitergefahren zum Cape Reinga-dem nördlichsten Punkt von Neuseeland.
Auf der Fahrt haben wir kurz im „Ancient Kauri Kingdom“gehalten. Das ist eine Mischung aus Museum, Werkstatt und Verkaufsladen. Man kann zusehen wie 45 000 Jahre alte Kauribäume, die vorher aus dem Sumpf geholt wurden, zu allerlei Zeug verarbeitet werden-hauptsächlich Möbel und Sculpturen. Und natürlich kann man auch alles kaufen. Das einzig wirklich Interessante war die Wendeltreppe in den ersten Stock, die wurde nämlich komplett aus einem Stück Kauri gemacht, man geht praktisch IM Baum nach oben. :)



Die Fahrt zum Cape Reinga hat sich ziemlich gezogen, gab ausser Kühen und Schafen nicht viel zu sehen.
Am Cape war dann garnicht sooo viel los, viele Busse waren schon wieder weg und es war sauwindig!


Vor dem Festland treffen die Tasmansea und der Pacific aufeinander und der Ort hat vor allem für die Maori eine wichtige Bedeutung, weil hier die Seelen ihrer Verstorbenen hingehen um nach Hawaiki zurückzukehren. Laut der Legende lassen sich die Seelen an den Wurzeln eines alten Baumes ins Wasser gleiten, schwimmen zu einer kleinen Felseninsel, winken ein letztes Mal und verschwinden dann. Wir finden das eine sehr schöne Geschichte.






Nach mehrern Fotos vom berühmten Leuchtturm sind wir wieder gefahren und sind jetzt in Rawene. Morgen fahren wir zurück Richtung Auckland, aber auf dem Weg werden wir noch beim Gott des Waldes und beim Vater des Waldes-beides riesige Kauribäume vorbeischauen.

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