...noch nie zuvor haben wir soviel gutes feedback bekommen, wie für unsere Idee eine Weltreise zu machen. Egal ob Freunde, Familie oder die Apothekerin-jeder sagt in etwa das Gleiche "Mach das!" :)
Also machen wir es einfach!
Und für alle, die miterleben wollen wie es uns in den nächsten 8 Monaten so ergeht, der kann es hier mitverfolgen.
Wir werden euch an unserem Abenteuer teilhaben lassen und viele schöne Fotos machen
(damit ihr auch was zum Gucken und neidisch sein habt ;))
Viel Spaß beim Mitlesen und Kommentieren!

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unsere Route in Bildern

Donnerstag, 17. Mai 2012

Tulum - Welcome to Paradise


Nach einer kurzen Fahrt von Valladolid sind wir in Tulum angekommen. Auch hier bei einer ziemlichen Hitze.
Nachdem wir erst auf eigene Faust vergeblich ein Hotel gesucht haben, haben wir uns erstmal zu einer Tauchschule fahren lassen. Dort haben wir uns ein paar Infos über tauchen in den Cenotes geholt und sind dann nochmal auf Zimmersuche.
Haben nach einigem hin und her ein ganz süsses Hostel – ohne Namen – gefunden. Das Hostel hat nur vier Zimmer und war bis auf drei Leute im Dorm komplett leer. Wir sind zwar jetzt nicht direkt am Strand, aber das Zimmer ist super schön, echt gross und die Leute sind sehr freundlich.
Am nächsten Morgen haben wir uns erstmal zwei Fahrräder geliehen und sind zum Strand. Natürlich um 12 Uhr Mittags, sonst wäre es ja langweilig. Nach 3km Fahrt hat sich dann die Strasse geteilt und wir haben uns mal für links entschieden. Vorne weg – ziemlich geile Entscheidung. 

Der Stand ist einfach mal der Hammer. Wir dachten echt, mehr Klischee als auf Samoa geht nicht, aber es geht. Karibik in Mexico -  unglaublich. Der Stand ist ungefähr so fein wie Mehl und das Wasser perfekt warm. Also nicht Badewannenwarm, aber auch nicht kalt. Einfach reinspringen und wohlfühlen. 

Irgendwann um 18 Uhr sind wir dann zurück und haben für den nächsten Tag zwei Tauchgänge in den Cenotes gebucht. Waren uns da zwar nicht so ganz sicher, aber da das wirklich einmalig ist, wollten wir das unbedingt machen.
Am nächsten Tag also um 7 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und zum Tauchshop. Dort haben wir noch Ausrüstung bekommen – inkl. Taschenlampe – und dann gings los.
Die Cenote in der wir waren hiess Dos Ojos (zwei Augen). Haben erstmal eine ziemlich lange Einführung von unserem Tauchguide Hairo bekommen, was alles anders sein wird. Zum Beispiel ist im Meer Salzwasser und in der Cenote Frischwasser. Die Sichtweite beträgt ca. 100m, im Meer ca. 30m. Ausserdem taucht man hintereinander und – klar – man hat ziemlich oft ein Dach über dem Kopf, weil man ja in das Höhlensystem reintaucht. ;-)
Klingt jetzt alles bissal gruselig – wars anfangs auch.  Man springt in super klares Wasser und taucht dann vom hellen „Becken“ in eine Höhle rein. Nach einiger Zeit gewöhnen sich die Augen aber an die Dunkelheit und dann ist es einfach  nur der Wahnsinn.
Die Beschreibung unseres Guides „es ist als würde man durch eine Tropfsteinhöhle fliegen“ trifft es einfach mal perfekt. Das Ganze kann man nicht besser erklären. Es ist eine riesige Tropfsteinhöhle voll mit Wasser. Die Felsformationen sehen aus wie geschmolzenes Wachs und sind teilweise 6 – 8m hoch. Und wir mittendrin :)


Der Zweite Tauchgang war dann noch etwas gruseliger. Die Höhle war dunkler, man konnte nicht immer sehen, wo der Ausgang ist und das Wasser war etwas kälter. Aber unser Guide hat gut aufgepasst und die Sicherheitsvorkehrungen sind echt gut.
Es wird darauf geachtet, dass man immer genug Luft hat, es ist immer ein Seil gespannt, das dir den Weg nach draussen zeigt und egal wo man ist, man braucht max. 30 Sekunden bis man an der Oberfläche ist.
Danach waren wir noch mit Kevin, Johnny und Maria aus dem Hostel am Strand. Die beiden Jungs wollten eigentlich 1 Woche in Tulum bleiben und sind mittlerweile seit 3 Monaten hier.  ;-) Sie haben sich einen Van gekauft und so wie es aussieht werden sie wohl in den nächsten Tagen abreisen. 

Nach einem Tag Pause waren wir nochmal tauchen und diesmal war es noch besser. Zuerst waren wir in „Gran Cenote“, einer wunderschönen Tropfsteinhöhle, die für ihre weissen Gesteinsformationen bekannt ist.




Die 2. Cenote hiess „Carwash“ . Diesen Namen hat sie von den Tauchern bekommen, die dort zum ersten Mal reinspringen wollten und einen Taxifahrer getroffen haben, der sein Auto wäscht. :)
Wir dachten im ersten Moment, dass wir wohl falsch sein müssen-bisher waren die Cenoten immer glasklare Becken unter Felsüberhängen und diesmal standen wir vor einem kleinem Tümpel. Der war voller Seelilien und Blätter und hat gerochen wie die Stoiber am Ende vom Sommer...

Zuerst sind wir eine Runde drumrum gelaufen um das KROKODIL zu finden! Wir waren uns nicht sicher, ob wir irgendwo tauchen wollen, wo es wilde Krokodile gibt, aber Hairo hat uns versichert, dass es „German Meat“ nicht mag und es war zum Glück auch nicht so gross-ca 1,5m lang. :)

Sind also doch rein und weil es grad so warm ist waren die ersten 2m total trüb und man hat nicht mal mehr seine eigenen Flossen gesehen. Dann waren wir plötzlich unter der Schicht und das war dann der Hammer! Super klares Wasser, grünes Moos auf dem Boden und die Lilien sahen einfach nur toll aus! Die trübe Schicht über uns sah im Sonnenlicht aus wie eine grüngelbe Wolke und hat das Ganze in weiches Licht getaucht.
Wir haben dann gleich eine ziemlich grosse Schildkröte gesehen, die sich aber vor uns im Seegras versteckt hat. Sind in ein kleines Höhlensystem geschwommen und am Schluss nochmal eine Runde im Tümpel um das Krokodil zu finden-haben wir aber nicht. :)
Es ist schwer diese Märchenwelt zu beschreiben, deshalb haben wir ein paar Fotos aus dem Internet runtergeladen. Die Taucher sind natürlich nicht wir, aber das gibt euch vielleicht eine kleine Vorstellung davon was wir so machen. ;-)


Am Abend war dann tatsächlich Abschiedsparty von Kevin und Johnny und im Hostel ging es hoch her. Es wurden immer mehr Gäste und komischerweise ist das Bier nicht ausgegangen. :) Wir haben uns leider um 1 ins Bett verabschiedet, weil wir ziemlich müde waren vom tauchen, aber wir wussten ja dass aus der geplanten Abfahrt der Jungs eh wieder nix wird und wir sie auf jeden Fall nochmal sehen. Aufgestanden sind sie dann um 16 Uhr und gefahren um 18 Uhr. Geplant war 10 Uhr morgens... :)

Am Tag drauf sind wir nach Coba gefahren. Das ist eine Maya-stätte im Dschungel und man kann dort ein Fahrrad ausleihen und von einer Ruine zur nächsten fahren. 

Das Wetter war perfekt für diese Tour, weil es ziemlich bewölkt war. Sind also 2h durch den Wald geradelt und dann auf die höchste Pyramide Nohoch Mul geklettert. Die war verdammt steil und hoch. :) 

Oben haben wir dann die Aussicht über den Dschungel genosssen und unser Sandwich gegessen. Für Abwechselung haben die verschiedenen Ab- und Aufstiegstechniken der anderen Touris (meist in FlipFlops) gesorgt. ;-) 




Ein Mädel hat sich auf der dritten Stufe von unten schon so in die Hose gemacht, dass wir uns ernsthaft gefragt haben was die denn da oben will? Sie hat dann auch kein einziges Mal von oben runtergeschaut und ist Stufe für Stufe auf dem Hintern wieder runter und hat dabei fast geheult... Naja.

Die letzten Tage waren wir am Strand und haben gelesen. 




Leider hat Matthias vom Tauchen in den Cenoten eine kleine Ohrentzündung bekommen. Das ist aber nichts Schlimmes-gehört hier zum Alltag der Höhlentaucher und liegt wohl an den fremden Bakterien im Wasser. Jetzt gibts halt Tropfen und hoffentlich wirds bald besser damit wir nochmal tauchen gehen können!

Unsere Pläne sind im Moment etwas unkonkret geworden. Viele Leute sagen uns, wir müssen noch so viel anschauen, aber im Moment geniessen wir es hier einfach. Das Essen ist ganz gut, die Unterkunft schön, der Strand und das Tauchen sind der helle Wahnsinn! :)
Wenn wir von hier genug haben, fahren wir vielleicht noch ein paar Tage auf die Isla Cozumel und am 28.05. fliegen wir von Cancun nach Mexico City zurück.

2 Kommentare:

  1. Omg wie gruselig schön! ich würde mich da nicht rein trauen! mutig mutig- und wie schön braun ihr seid! <3

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  2. Jetzt folge ich euch und eurem Blog schon seit Monaten um die halbe Welt, mehr oder weniger neidvoll.Ist immer recht erfrischend kurz vor der Arbeit sich noch ein paar schöne Bilder anzuschauen.Doch die Strandbilder...Bleibt und geniest die Zeit, die Hektik kommt früh genug zurück, denn hier ist alles beim Alten und wird auch so bleiben.LG aus dem 'alten Lab' Sonja

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